GEWERKSCHAFT
Klaus KirdorfERZIEHUNG UND Privatanschrift:
WISSENSCHAFT Merianstraße 32
Personengruppe SENIORINNEN
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als GEW-Seniorinnen- und Seniorenbeauftragter des KV Wetzlar möchte ich zunächst einmal diejenigen Kolleginnen und Kollegen begrüßen, die im ersten Quartal des Jahres ihr 60. Lebensjahr vollendet haben und jetzt ebenfalls meinen Senior/innenbrief erhalten. Üblicherweise beginne ich wieder mit einem Rückblick auf „GEW-Senioren/innen-Ereignisse“ und zusätzlich mit zwei besonderen persönlichen Erlebnissen im zurückliegenden Quartal:
Am 22. Februar 2010 hat die Mitgliederversammlung des GEW-Kreisverbands Wetzlar in der August-Bebel-Schule ihren Kreisvorstand neu gewählt. Da die bisherigen Vorstandsmitglieder bis auf Ulla Brauner Interesse für eine weitere Amtszeit bekundet hatten und sich keine neuen Kandidaten/innen zur Verfügung stellten, wurden in offener Abstimmung und ohne Gegenstimmen wiedergewählt: Manfred Fritsch als Schatzmeister, ich selbst als Senioren/innenbeauftragter sowie Kerstin Böcher, Regina Faust, Anja Hofmann, Irmi Richter und Walter Schäfer als „sonstige Vorstandsmitglieder“. Ulla Brauner und Dietmar Schreier wurden zu Kassenprüfern gewählt. Vielen Dank, Ulla, für Deine vielfältige Unterstützung meiner Senioren/innenarbeit!
Von der geplanten Wanderung der GEW-Senioren/innen am 2. März 2010 durch den Naturpark Hochtaunus kann ich hier leider erneut nichts berichten, da diesmal die Tour nicht mangels Teilnehmer/innenzahl, sondern wegen des Orkantiefs Xynthia ausfallen musste. Ich hatte mich sicherheitshalber vor der Wanderung noch beim Butzbacher Förster nach der Begehbarkeit der Wege erkundigt, der mir dann dringend von der Tour zwei Tage nach dem Sturm abgeraten hat. Also werde ich in diesem Quartal einen 3. Versuch starten!
Der Senioren/innenstammtisch am 23. März 2010 in der „Bunten Katze“ in Niedergirmes war wieder recht gut besucht: Zwei Kollegen und 4 Kolleginnen (!) saßen am Tisch und die Freude war groß, als sich herausstellte, dass ein ehemaliger Absolvent des Hessenkollegs neben einer ehemaligen Absolventin saß.
Da ich ja ziemlich regelmäßig auch ein paar persönliche Erlebnisse in die Senioren/innenbriefe einfließen lasse, möchte ich Euch kurz von meiner einwöchigen Israel-Reise im Februar mit der „Wetzlarer Neuen Zeitung“ berichten. Seit ich vor ca. 6 Jahren im Wetzlarer Hessenkolleg die Ausstellung „Legalisierter Raub“ besucht habe und 2 Jahre später in meiner Geburtsstadt Wiesbaden zum ersten Mal auf „Stolpersteine“ zur Erinnerung an deportierte und ermordete Juden gestoßen bin, hat mich das Schicksal der jüdischen Bevölkerung in der Nazizeit und die vergleichsweise unbedeutende Einbindung meines Vaters nicht mehr losgelassen. Im Sommer 2007 ergab sich für mich die Gelegenheit zu einer Gruppenreise nach Auschwitz, und als die WNZ die Israel-Reise ankündigte, habe ich mich sofort angemeldet. Ich wollte eine solche Reise nicht aus religiösen Gründen antreten, dennoch aber die Möglichkeit haben, einmal die „biblischen Stätten im Heiligen Land“ zu besichtigen. Darüber hinaus fuhren wir auch auf die von Israel annektierten Golan-Höhen und in die „autonomen Palästinenser-Gebiete“ der „West Bank“. - Die Reise wird übrigens im November von der WNZ wiederholt.
Eine zweite Reise im März war ein Geburtstagsgeschenk an meine Frau: Ich war noch nie in meinem Leben auf Mallorca, auf dem Felsen von Gibraltar, auf Madeira und den Kanarischen Inseln, und mit dem Kreuzfahrtschiff „AIDAbella“ konnte ich als Reisebegleiter diese Ziele „auf einen Schlag“ kennen lernen. Vor ein paar Jahren hatte ich in einer GEW-Senoren/innen-Zeitschrift folgende Glosse „AIDA versus Altenheim“ gelesen: „Wenn ich einmal alt und klapprig bin, werde ich bestimmt nicht ins Altenheim gehen, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff. Die durchschnittlichen Kosten für ein Altenheim betragen ca. 200 € pro Tag. Für eine Langzeitreise auf einem Schiff der AIDA-Flotte zahle ich als Rentner ca. 135 € pro Tag.....Das Personal behandelt mich wie einen Kunden, nicht wie einen Patienten. Die Stewards lesen mir jeden Wunsch von den Augen ab. Alle acht bis 14 Tage lerne ich neue Leute kennen. ..... Wenn ich im Altenheim hinfalle und mir eine Rippe breche, dann komme ich ins Krankenhaus und muss dick draufzahlen. Auf einem AIDA-Schiff werde ich vom Bordarzt kostenlos behandelt. Ich habe auch noch nie gehört, dass Passagiere vom Personal bedrängt oder gar misshandelt worden sind....Und das Beste: Mit AIDA kann ich in der ganzen Welt herumreisen und ich muss nicht einmal für meine Beerdigung sparen; denn mein letzter Wunsch wird sein: Werft mich einfach über die Reling. Das ist nämlich auch kostenlos....“.
Nach diesem Rückblick komme ich jetzt zu Veranstaltungen der GEW-Senioren/innen des KV Wetzlar im gerade angelaufenen Quartal:
Ich habe für Samstag, 29. Mai 2010, einen 4-Sterne-Fernreisebus der Fa. Medenbach/Weilburg geordert „mit 48 bequemen Schlafsesseln, WC, Waschraum, Klimaanlage, Klapptischen, Kühlschrank, Bordküche, Video-Service u.a.“ mit dem Reiseziel Essen. Die Abfahrt erfolgt um 8:00 Uhr vom Busbahnhof in Wetzlar, die Ankunft gegen 20 Uhr. Hin- und Rückfahrt dauern voraussichtlich je 2 1/2 Stunden, so dass wir ca. 7 Stunden in Essen verbringen können. Wir werden das Gelände der ehemaligen Zeche „Zollverein“ besichtigen und das neue Folkwang-Museum, das Werke des Impressionismus, Expressionismus, des Surrealismus und weiterer Stilrichtungen der Modernen Kunst präsentiert. Ihm angegliedert ist das Deutsche Plakat-Museum. Die Kosten für den Bus sowie die Eintrittsgelder werden vom KV Wetzlar übernommen. - Ich habe als Reisetermin extra einen Samstag gewählt, damit auch noch „schulpflichtige“ GEW-Kolleginnen und -Kollegen mitfahren können, falls nach Euren hoffentlich sehr zahlreichen Anmeldungen im Bus noch Plätze frei sind. Selbstverständlich können auch Eure Partnerinnen und Partner kostenfrei an der Fahrt teilnehmen. Meldet Euch also möglichst schnell für die Fahrt an, damit ich Euch 1-2 Schlafsessel-Plätze im Bus reservieren kann.
Ich weiß nicht, wer irgendwann und irgendwo die Ausstellung „Körperwelten“ schon einmal gesehen hat. Im Augenblick wird sie in Offenbach gezeigt bis zum 4. Juli 2010. Ich wollte sie mir auch immer mal anschauen, aber ich habe mich bisher noch nie dazu aufgerafft. Vielleicht möchte ja jemand von Euch einmal mit nach Offenbach fahren? Für Senioren/innen 65+ (mit Ausweis) kostet der Eintritt ermäßigt 13 €, in der Gruppe ab 10 Personen 15 €. Hinzu kämen die Kosten für die Bahnfahrt auf „Hessenticket“ (31 € für je 5 Personen). Terminvorschlag: Dienstag, 4. Mai 2010, oder Mittwoch, 19. Mai 2010 (jeweils um 9:00 Uhr ab Wetzlar).
Und wie bereits angekündigt mein 3. Versuch mit der Wanderung „13 km durch den Naturpark Hochtaunus“. Wir treffen uns am Mittwoch, 28. April 2010, um 10.00 Uhr bei der Ludwig-Erk-Schule in Wetzler, Solmser Straße, und fahren mit PKW zum Forsthaus Butzbach an der Straße von Butzbach > Brandoberndorf. Wer möchte, kann natürlich auch direkt zum Parkplatz „Forsthaus“ kommen. Von dort wandern wir über den Butzbacher Ortsteil Oes hinauf zu den keltischen Ringwällen und zum neuen Aussichtsturm auf dem Hausberg (486 m) , hinab ins Isselbachtal und am Kleinen Hausberg (370 m) vorbei zurück zum Forsthaus Butzbach. Dort besteht im Gasthaus ab 15 Uhr die Möglichkeit, die kalte und warme Küche zu genießen. Selbstverständlich können auch Kolleginnen und Kollegen anderer Kreisverbände sowie Partnerinnen und Partner, Freundinnen und Freunde, mit wandern.
Und zum Ausklang des 2. Quartals lade ich für Dienstag, 29. Juni 2010, um 20:00 Uhr wieder zum Stammtisch in die „Bunte Katze“ in Niedergirmes ein. Auch hier sind „Neulinge“, Partnerinnnen und Partner sowie Freundinnen und Freunde herzlich willkommen.
Wer ein klein wenig zu meiner Entlastung beim Versand der Senioren/innenbriefe beitragen möchte, möge mir seine E-Mail-Adresse zukommen lassen, falls ich sie noch nicht kenne. Ich verschicke die E-Mails „anonym“, so dass kein anderer Empfänger sämtliche Adressen zu lesen bekommt. Außerdem freue ich mich wieder über Eure Rückmeldungen sowie über Vorschläge und Hinweise zu Veranstaltungen.
Ich grüße Euch herzlich und wünsche Euch und Euren Angehörigen geruhsame und sonnige Osterfeiertage
Klaus Kirdorf