GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Wed, 18 Sep 2019 21:54:07 +0200 Wed, 18 Sep 2019 21:54:07 +0200 TYPO3 EXT:news news-234 Mon, 16 Sep 2019 13:23:40 +0200 Klimakrise halt stopp! https://www.gew-mittelhessen.de/home/details/234-klimakrise-halt-stopp/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=76d5653e272e86957117c71189378474 Demonstrationen 20.9.2019 Demonstrationen am Freitag, 20. September 2019
11 Uhr | Gießen Kirchplatz
12 Uhr | Marburg Hbf
14.30 Uhr | Wetzlar Bahnhof

Die GEW Mittelhessen unterstützt die von der FFF-Bewegung im April vorgelegten, wissenschaftlich untermauerten Forderungen.

- Senkung der Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2035 auf netto null

- Umsetzung des Kohleausstiegs bis 2030

- 100 Prozent erneuerbare Energien in der Energieversorgung bis 2035

Die GEW Mittelhessen solidarisiert sich daher mit der Bewegung und wendet sich in Bezug auf die geplanten Großdemonstrationen am 20. September 2019 an ihre Mitglieder und fordert diese auf:

- An der Demonstration persönlich teilzunehmen, wenn keine Unterrichts- und sonstige Dienstpflichten verletzt werden.

- Dienstkonforme Möglichkeiten der Teilnahme (z.B. als Exkursion mit der Klasse) zu prüfen.

- Die Aktivist_innen von FFF zu unterstützen.

- Die Klimathematik und damit zusammenhängende Problemlagen im Unterricht möglichst fächerübergreifend zu thematisieren.

- Möglichkeiten zur Solidarisierung mit der Demonstration zu nutzen, z.B. vor Ort in der Schule oder dem Betrieb im Rahmen von Pausen oder vor Dienstbeginn.

In diesem Zusammenhang sieht es die GEW als ihre Aufgabe an, darauf hinzuwirken, dass  Klimaschutz im umfassenden Sinne gedacht wird und somit um das Thema soziale Gerechtigkeit, die Aspekte Armut, Flucht und Migration sowie genereller Natur- und Artenschutz stärker ergänzt werden muss.

Hierbei müssen auch alle gesellschaftlichen Schichten einbezogen werden, soll Natur- und Klimaschutz nachhaltig gelingen.

Aktuelles zum Globalen Streik

Flyer

Plakat

Ideen der GEW Karlsruhe zur Teilnahme an der Demo am 20. September 2019

fridaysforfuture.de

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news-232 Mon, 16 Sep 2019 11:16:00 +0200 Analog – das neue Bio? https://www.gew-mittelhessen.de/home/details/232-analog-das-neue-bio/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=848aff2cd7e426cab02fb88fd9792554 Kritische Anmerkungen zur Digitalisierung der Bildung Referent: Dr. Matthias Burchardt, Uni Köln 23.9.2019, 17 Uhr TTZ Marburg Wer ist unser Referent?

Dr. phil. Matthias Burchardt ist Akademischer Rat an der Universität zu Köln. Forschungsgebiete: Anthropologie, Bildungstheorie und Bildungspolitik. Als Kritiker der Bildungsreformen im Namen von PISA und Bologna bezieht er in Interviews, Artikeln, Vorträgen und politischen Anhörungen auch zu Fragen der Digitalisierung eindeutig Position.

Mitbegründer und stellvertretender Geschäftsführer der Gesellschaft für Bildung und Wissen bildung-wissen.eu 
Wissenschaftlicher Beirat, Autor des Rubikon rubikon.news 

Aus: www.aufwach-s-en.de/2017/06/matthias-burchardt

Veranstalter: GEW Kreisverband Marburg-Biedenkopf und Stadtelternbeirat

Moderation: Roman George, GEW Hessen

Bild: Kelly Sikkema, unsplash.com

Plakat

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Archiv Aktuell
news-221 Tue, 25 Jun 2019 12:13:00 +0200 Bezirksdelegierten-Versammlung Juni 2019 https://www.gew-mittelhessen.de/home/details/221-bezirksdelegierten-versammlung-juni-2019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5c11c1c77e029991961a64ea40acfeb7 Neuwahl des geschäftsführenden Vorstands Beschlüsse Foto v.l.: Der Vorstand des GEW-Bezirksverbandes mit Ralf Domevscek, Evelyn Schulte-Holle, Hans Braun, Volrad Döhner, Sigrid Krause. Es fehlen Anna Held, Nina Heidt-Sommer, Ingrid Hoin-Radkowski. 

Unter dem Motto „Big Brother is teaching you?“ - Schule in Zeiten der Überwachungspädagogik referierte Dr. Matthias Burchardt (Uni Köln) auf Einladung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Bürgerhaus Kleinlinden.

Zur Delegiertenversammlung des Bezirksverbandes Mittelhessen hatten sich rund 60 Vertreter der acht mittelhessischen GEW-Kreisverbände eingefunden, um zum Thema Digitalisierung der Bildung zu diskutieren und die anstehenden Vorstandswahlen durchzuführen. 

Der Referent befasste sich in launiger, aber fesselnder Weise mit einigen weniger bekannten Aspekten der derzeit vieldiskutierten Digitalisierung der Schule. Der dazu oft verwendete Begriff des „Wandels“ verschleiere die Tatsache, dass der Bildungsbereich zunehmend durch privatwirtschaftliche Interessengruppen vereinnahmt werde, die sich durch einen ausgeprägten Datenhunger auszeichneten. Zwar seien digitale Medien Teil der realen Welt der Schüler, mit dem sich auch die Schule befassen müsse. Sie könnten auch durchaus hilfreich im Unterricht eingesetzt werden, man dürfe sie aber nicht zum Fetisch werden lassen. Die Digitalisierung müsse der Pädagogik folgen, nicht umgekehrt.

In den Schulen führe die geplante massenhafte Anschaffung von Hardware nicht nur zu ebenso massenhaftem Elektroschrott, sondern auch zu einem „gläsernen Unterricht“ mit ständiger Überwachung aller Personen – Lehrer wie Schüler. Gemäß schon sehr konkreter Planungen sollten Kameras und Sensoren jede Äußerung, jede Mimik, jede Gestik im Klassenzimmer aufzeichnen. Die erhobenen Daten würden von Programmen nach vor Ort nicht beeinflussbaren Algorithmen verarbeitet und den Protagonisten würden anschließend individuelle Angebote unterbreitet, was sie weiterhin machen sollten. 

Angesichts dessen, dass selbst Mark Zuckerberg Kindern riete, möglichst viel Zeit draußen zu verbringen, und auch der „PISA-Papst“ Andreas Schleicher („Was ich nicht messen kann, interessiert mich nicht!“) in einem schwachen Moment zugegeben habe, dass digitale Medien die Schüler eher verdummten, sei aber schon eine Gegenbewegung erkennbar. In Anspielung auf das Ernährungsverhalten schloss Dr. Burchhardt seinen Vortrag augenzwinkernd mit den Worten: „‘Analog‘ ist das neue ‚Bio‘, ‚digital‘ ist für das Volk.“

In der folgenden Diskussion wurde gefragt, wie man eine kritische Haltung zum Einsatz der IT-Medien in die Köpfe der in der Schule agierenden Personen bringen könne. Dies war auch Thema bei einem der zehn Beschlüsse, die die BDV im Anschluss fasste. Neben der Aus- und Fortbildung im digitalen Bereich, ging es dabei um viele weitere Einzelthemen aus dem Bildungsbereich, wie z.B. die Unterstützung der Schülerbewegung „Fridays for future“, Personalratsarbeit, Mentorentätigkeit, inklusiver Unterricht, Befristungs(un-)wesen, etc. Alle Beschlüsse sind auf der Homepage des Bezirksverbandes www.gew-mittelhessen.de nachzulesen.

Nach den Rechenschaftsberichten und der Entlastung des alten Vorstandes  wurden Neuwahlen durchgeführt. Der nun aus acht Personen bestehende geschäftsführende Vorstand vertritt etwa 4300 Mitglieder aus allen pädagogischen Fachrichtungen der mit Abstand größten Interessenvertretung im Bildungsbereich.

Zu den Beschlüssen

 

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Aktuell
news-230 Tue, 04 Jun 2019 10:55:00 +0200 Unterdimensioniert und viel zu vage! https://www.gew-mittelhessen.de/home/details/230-unterdimensioniert-und-viel-zu-vage/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4217d45544ab4755f3070e59ea5d2801 GEW zum Programm „Digitale Schule Hessen“ Die GEW Hessen hält das von der Landesregierung am 3. Juni vorgestellte Programm „Digitale Schule Hessen“ für nicht geeignet, um das versprochene Ziel einzulösen, die „Schülerinnen und Schüler fit für die digitale Welt“ zu machen. Zwar finden sich darin nach Einschätzung der Bildungsgewerkschaft einige geeignete Ansätze, zentrale Fragen bleiben aber ungeklärt. Auch die finanzielle Dimension des Programms hält sie für nicht ausreichend, um die Schulen entsprechend der pädagogischen Anforderungen auszustatten.

Birgit Koch, Vorsitzende der GEW Hessen, äußerte sich wie folgt: „Das Land Hessen will die Bundesmittel des Digitalpakts um 25 Prozent aufstocken. Diese zusätzlichen Mittel sollen aber zur Hälfte den Kommunen aufgebürdet werden, die sich mit 12,5 Prozent an den Kosten beteiligen müssen. Dies wird die vielen finanziell klammen Kommunen als Schulträger vor große Schwierigkeiten stellen.“ Die Vereinbarung zwischen Bund und Ländern schreibt eine Aufstockung der Bundesmittel um 10 Prozent zwingend vor. Der Ankündigung der Landesregierung zufolge sollen die auf Hessen entfallenden Bundesmittel in Höhe von insgesamt 372 Millionen Euro jeweils um 12,5 Prozent vom Land sowie den Kommunen aufgestockt werden. Der so zu erwartende Betrag von 465 Millionen Euro über die Laufzeit von fünf Jahren wird großzügig auf „knapp 500 Millionen Euro“ aufgerundet.

Viele wichtige Umsetzungsdetails bleiben in den Augen der Bildungsgewerkschaft noch ungeklärt. So wies Maike Wiedwald, ebenfalls Vorsitzende der GEW Hessen, auf die offene Frage des technischen Supports hin: „Vor einer Woche haben wir gemeinsam mit der Landesschülervertretung, dem Landeselternbeirat, dem Grundschulverband und dem elternbund hessen gemeinsame Anforderungen an die Umsetzung des Digitalpakts vorgelegt. Wir alle sind uns unter anderem darin einig, dass ein professioneller Support für den reibungslosen Einsatz der digitalen Medien im Unterricht unerlässlich ist. Wie in jedem privaten Unternehmen auch, werden dafür ausgebildete IT-Fachkräfte benötigt, deren Finanzierung auf Dauer sichergestellt werden muss. In der Pressemitteilung der Landesregierung findet sich leider kein einziges Wort dazu, wie dies geregelt werden soll.“

Auf weitere Problemlagen wies Birgit Koch hin: „Es ist ein Unding, auch hinsichtlich des zwingend zu beachtenden Datenschutzes, dass für Lehrkräfte in Hessen nach wie vor weder ein Dienstgerät noch eine dienstliche E-Mail-Adresse sichergestellt ist. Auch hierzu findet sich leider Nichts in der Ankündigung. Die erwähnte landesweite Lernplattform wurde uns bereits im Vorjahr angekündigt. Die Kolleginnen und Kollegen würden nun gerne wissen, wann diese kommt und wie genau sie genutzt werden kann.“

Foto: Digitalstock, bet noire

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Aktuell
news-231 Wed, 29 May 2019 10:59:00 +0200 Rückwirkende Auszahlung der Tariferhöhung 2019 https://www.gew-mittelhessen.de/home/details/231-rueckwirkende-auszahlung-der-tariferhoehung-2019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=550d30df8719abbcbbd72665c6feee92 Auskunft des Innenministeriums: Mit Juli-Bezügen ausgezahlt Hinweis für Beamt_innnen Mit dem Tarifabschluss 2019 zum TV-Hessen Ende März haben das Land Hessen und die Gewerkschaften eine rückwirkende Entgelterhöhung zum 1. März 2019 um 3,0 Prozent (bzw. um 4,5% in der Stufe 1 in allen Entgeltgruppen), mindestens um 100 Euro monatlich vereinbart.

Nach Auskunft des Innenministeriums wird die Entgelterhöhung rückwirkend mit den Juli-Bezügen zur Auszahlung gebracht. Sofern bis zu diesem Zeitpunkt  die redaktionellen Tarifverträge noch nicht unterschrieben sein sollten, erfolgt die Auszahlung mit dem Hinweis „unter Vorbehalt“ in der Bezügeabrechnung.

Das Gesetzgebungsverfahren zu einer zeitgleichen und systemkonformen Anhebung der Besoldung für die Beamtinnen und Beamten sowie der Versorgungsbezüge soll nach Angaben der Landesregierung nach Möglichkeit noch vor der Sommerpause abgeschlossen sein. Soweit das gelingt, wäre eine rückwirkende Auszahlung der Besoldungserhöhung ebenfalls Ende Juli möglich.

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Aktuell
news-228 Thu, 23 May 2019 13:02:40 +0200 Dokumentation des "Fall Beilstein" https://www.gew-mittelhessen.de/home/details/228-dokumentation-des-fall-beilstein/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6d3382a2dcab3cbb7e4594f7a29c2b81 Die Broschüre der GEW hat nicht verleumdet Volrad Döhner wurde am 24. August 2018 vom Weilburger Amtsgericht freigesprochen:

Dokumentation (1 MB)
 

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news-229 Mon, 19 Nov 2018 13:36:00 +0100 Beamtenversorgung – Versorgung der Hinterbliebenen https://www.gew-mittelhessen.de/home/details/229-beamtenversorgung-versorgung-der-hinterbliebenen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9d26d03f5093025858cdbcdd78383473 Informationsveranstaltung der PG Senioren und Seniorinnen 19.11.2018 | Gießen Der Bezirksvorsitzende Volrad Döhner konnte gut  70 Personen begrüßen, außer SeniorInnen und Senioren auch etliche aktive Mitglieder. Im Referat beleuchtete der Referent Andreas Skorka ( Kassel/ Rechtsberater im BV Nordhessen) mit Hilfe anschaulicher Folien die ziemlich komplizierte Rechtslage. Immer wieder verstand er es, verschiedene Sachverhalte verständlich zu erläutern, gespickt mit Beispielen aus seinem großen Erfahrungsschatz.  Bei Unklarheiten konnten die Zuhörerinnen und Zuhörer direkt Fragen stellen, so dass der Vortrag nie langatmig wurde. In einer ausgiebigen Pause mit Kaffee und Kuchen wurde die Möglichkeit, sich bei individuellen Problemen von Andreas Skorka beraten zu lassen, sehr intensiv genutzt.

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news-218 Tue, 21 Aug 2018 11:46:00 +0200 Aktionskonferenz für Personal- und Vertrauensleute https://www.gew-mittelhessen.de/home/details/218-aktionskonferenz-fuer-personal-und-vertrauensleute/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9eb1e17c6131c87266f9e7be7eacf981 21. August 2018 in der Stadthalle Wetzlar Der Referent Dr. Frank Mußmann von der Universität Göttingen konnte mit einer ausführlichen Studie die hohe Belastung des Lehrerberufs mit wissenschaftlichen Ergebnissen untermauern.

Die Teilnehmer der Aktionskonferenz sprachen sich für weiterführende Maßnahmen gegenüber dem Dienstherrn in der Form begründete Überlastungsanzeigen aus und für ein hessisches Sofortprogramm über 250 Mio. Euro, welches am 22.09.2018 mit einer landesweiten Demonstration auch der Öffentlichkeit gegenüber angemahnt und eingefordert werden soll.  

Arbeitsstudie | Dr. Mußmann

Beispiele für Überlastungsanzeigen 

Kurzbericht Aktionskonferenz 21.8.2018

Überlastungsanzeigen von der Aktionskonferenz am 21.8.2018

Arbeitsunterlagen zur Aktionskonferenz

 

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news-222 Thu, 12 Apr 2018 12:16:00 +0200 Aufruf zum Warnstreik https://www.gew-mittelhessen.de/home/details/222-aufruf-zum-warnstreik/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ac931cc56bf9b27d0e41973e7c792ede Demo in Mittelhessen 12.4.2018 Hessenweite Aktionswoche ab 13.4.2018 Wie der Tagespresse zu entnehmen, finden derzeit Aktionen der Tarifbeschäftigten beim Bund und bei den Kommunen statt. Die GEW beteiligt sich mit Aufrufen zu einem Warnstreik und zur Teilnahme an Aktionen in den Regionen.

Am Vormittag des heutigen Dienstags, 10. April 2108, haben die Demonstrationen in Kassel begonnen und werden morgen in Wiesbaden und übermorgen in Darmstadt fortgesetzt.

Bevor die Aktionswoche am Freitag, 13. April 2018, in Frankfurt endet (Näheres: www. gew-hessen.de) findet die Demo für Mittelhessen am Donnerstag, 12.4.2018, in Gießen statt und die Betroffenen und alle anderen, die sich solidarisch erklären, sind zur Teilnahme aufgerufen.

Geplanter Ablauf am 12. April 2018 in Gießen:

  • 7.30 bis 9 Uhr Treffpunkt Lindenplatz
  • 9.30 Demonstrationszug durch die Gießener Innenstadt vom Lindenplatz aus mit Zwischenstopps bei der Agentur für Arbeit, dem Rathaus und der Sparkasse
  • anschließend bis etwa 12.30 Uhr Kundgebung auf dem Lindenplatz

Die Gewerkschaften verhandeln seit dem 26. Februar 2018 mit dem Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) über eine Gehaltserhöhung für die Tarifbeschäftigten im Geltungsbereich des TVöD. In zwei Verhandlungsrunden haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. Die GEW fordert in der Tarifrunde 2018: Erhöhung der Tabellenentgelte um sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro bei einer Laufzeit von 12 Monaten, Erhöhung der Entgelte für Praktikantinnen und Praktikanten sowie Auszubildende um 100 Euro monatlich.

Zur Durchsetzung dieser Forderungen ruft die GEW ihre tarifbeschäftigten Mitglieder im Geltungsbereich des TVöD und TVPöD in den kommunalen Einrichtungen der Stadt Offenbach, im Landkreis Offenbach, im Hochtaunuskreis, im Main-Taunus-Kreis und im Wetteraukreis zu einem ganztägigen Warnstreik am 13. April 2018 auf.

Zur Info: Ruft eine Gewerkschaft die Beschäftigten zu einem Streik auf, haben alle ArbeitnehmerInnen dieser Einrichtungen Streikrecht, sofern sie vom „Streikgegenstand“ betroffen sind. Niemand wird zu einem Streik gezwungen. Aber: Alle, die nicht mitmachen, gefährden den Erfolg. KollegInnen, die nicht Mitglied einer Gewerkschaft sind, sind genauso aufgerufen, sich am Streik zu beteiligen wie Gewerkschaftsmitglieder. Allerdings erhalten nur Mitglieder von ihrer Gewerkschaft Streikgeld.

Der Arbeitgeber kann den Teil des Entgeltes, der auf den Zeitraum der Teilnahme an einem Streik entfällt, einbehalten. Bei Warnstreiks zahlt die GEW pro Streiktag den nachgewiesenen Nettogehaltsabzug (Kopie des Gehaltsnachweises erforderlich) als Streikgeld, maximal das Dreifache des auf den nächsten vollen Euro aufgerundeten monatlichen Mitgliedsbeitrags plus fünf Euro für jedes unterhaltsberechtigte Kind. Das Streikgeld unterliegt nicht der Einkommenssteuer. Über eine persönliche Streikteilnahme muss die streikende Person ihren Arbeitgeber nicht informieren.

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news-220 Thu, 08 Feb 2018 12:13:00 +0100 Besoldungserhöhung zum 1.2.2018 https://www.gew-mittelhessen.de/home/details/220-besoldungserhoehung-zum-122018/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=59d2b7095a68230ee13205eed7cd64bf Kritische Anmerkungen zur Besoldungsanpassung mit vorherigen Nichtanpassungen Broschüre Besoldungserhöhung (5 MB)

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