GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Sun, 05 Jul 2020 11:57:58 +0200 Sun, 05 Jul 2020 11:57:58 +0200 TYPO3 EXT:news news-249 Mon, 15 Jun 2020 14:18:45 +0200 Grundschulen kein Experimentierfeld für Infektionsgefährlichkeit: https://www.gew-mittelhessen.de/home/details/249-grundschulen-kein-experimentierfeld-fuer-infektionsgefaehrlichkeit/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ff11ad5c938cfb086aa403f51564c881 GEW über Diskriminierungsversuch von Schülern und Lehrkräften entsetzt! Im Bezirksverband der GEW Mittelhessen ist man bestürzt und entrüstet, dass die Grundschulen unseres Landes 2 Wochen vor den Sommerferien zum Experimentierlabor der Landesregierung gemacht werden sollen, um herauszufinden, welche Infektionsmöglichkeiten entstehen können, wenn Menschenansammlungen von 20 – 25 Personen auf dem engen Raum eines Schulzimmers zusammen lernen und miteinander kommunizieren.

Eine solche Vorgabe macht die 13.Coronaverordnung der hessischen Landesregierung, die ab dem 22.6.2020 für das ganze Land in Kraft treten soll. Das 1,5-Meter-Abstandsgebot bleibt für alle gesellschaftlichen Bereiche weiterhin bestehen, soll aber einzig und allein für den Bereich der Grundschulen für die letzten zwei Wochen des Schuljahresaußer Kraft treten. Gleichzeitig sollen qua Verordnung die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes angeblich weitergelten. Tatsächlich aber hat das Robert-Koch-Institut keine Außerkraftsetzung des 1,5-Meter-Abstandsgebotes empfohlen!

„Mit dieser Verordnungsänderung  werden die Grundschüler und ihre Klassenlehrer entgegen der Empfehlung des Robert-Koch-Institutes willkürlich zu Versuchskaninchen herabgewürdigt, an denen im Experiment herausgefunden werden soll, welchen infektionsgefährlichen Auswirkung die Aufhebung der Abstandsregel für Menschengruppen bis 27 Personen auf engem Raum  hat“,  erklärte Volrad Döhner,  ein Teamvorsitzender der GEW Mittelhessen. 

Kultusminister Dr. Lorz hat an die Schulleiter der Grundschulen im Lande Hessen am 10.6.2020 geschrieben, dass mit dem Unterricht in voller Klassenstärke ab dem 22.6.2020 die Möglichkeit eröffnet werden könne, das Abstandsgebot von 1,5 Metern aufzuheben. Diese Beschreibung des Kultusministers ist nach Ansicht der GEW eine schamlose Verdrehung von Ursache und Wirkung:  Nur wenn das Abstandsgebot außer Kraft gesetzt werde, könne ein Unterricht in voller Klassenstärke möglich gemacht werden!

Die den Eltern der Grundschüler angebotene Wahlfreiheit, aus gesundheitlichen Gewissensgründen ihre Kinder nicht zum Unterricht zu schicken, bürde den betroffenen Eltern und den Lehrkräften schwerwiegende Sonderverpflichtungen auf: den Eltern werde zugemutet, für die häusliche Beschulung ihrer Kinder „selber die Verantwortung zu tragen“, die Lehrkräfte müssten zusätzlich zum Klassenunterricht noch Fernunterricht für die daheimgebliebenen Kinder sicherstellen.

Das unverantwortliche Experiment der Landesregierung mit kleinen Kindern und deren Lehrkräften ist wegen Verstoßes gegen das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit, gegen die Menschenwürde und auch gegen das Gleichbehandlungsgebot abzulehnen, so die Meinung in der GEW.

Den Lehrkräften an Grundschulen und den Schulleitungen wird empfohlen, sich nicht in Verantwortung nehmen zu lassen für ein unwürdiges Experiment; stattdessen  sollten sie das rechtsstaatliche Mittel der „Remonstration“ einsetzen, mit welchem sie sich von der persönlichen Mitverantwortung für das unverantwortliche Spiel mit kleinen Kindern und auch gegen sich selber befreien können.

  • Remonstration ist eine demokratische Regelung nach § 36 des Beamtenstatusgesetzes, dem Zufolge jeder Staatsdiener grundsätzlich zunächst für seine dienstlichen Handlungen höchstpersönlich die Verantwortung trägt. Bei rechtlichen Bedenken gegen einen Dienstbefehl soll der Beschäftigte dagegen Einspruch einlegen. Wird er erneut angewiesen, den Befehl auszuführen, muss er ihn ausführen, wird aber von seiner persönlichen Mitverantwortung für die ihm angewiesene Handlung befreit.)

 

Volrad Döhner, Mitglied im Vorsitzendenteam der GEW Mittelhessen + Rechtsberater

 

Muster_persoenliche_Remonstration.pdf

 

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Archiv Aktuell
news-248 Wed, 26 Feb 2020 10:19:19 +0100 Altersweisheit hilft bei Pflegebedürftigkeit https://www.gew-mittelhessen.de/home/details/248-altersweisheit-hilft-bei-pflegebeduerftigkeit/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=83e5cabd2d85d786f9b3f04624225494 Hessischer „Beihilfe“-Referent informiert GEW-Ruheständler von Jürgen Weil Über 100 Seniorinnen und Senioren aus dem Bezirksverband Mittelhessen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben eine Informationsveranstaltung zum Thema „Beihilfe nach der Pensionierung - besonders in Fällen von Pflegebedürftigkeit“ im Hotel Köhler in Gießen besucht. Ein wichtiges Thema, das spätestens Beamte der Altersgruppe „Ü60“ beschäftigt, aber mehrheitlich Versorgungsempfänger mit Beihilfeanspruch und ihre berücksichtigungsfähigen Angehörigen interessierte.

Das Vorsitzendenteam der Personengruppe im GEW-Bezirksverband, Dorothea Mannshardt, Maximiliane Ritter und Dietmar Becher, waren nicht überrascht über den großen Andrang. Zwar gibt es den „Ratgeber Pflege“, kostenlos herausgegeben vom Bundesministerium für Gesundheit, und diverse Merkblätter, doch um über den aktuellen Stand der „Beihilfe zu Pflegekosten“ zu informieren, bedurfte es eines Experten. Und Dirk Volkwein–Groh, Teamleiter eines Sachbearbeiterteams und nebenberuflicher Dozent für das hessische Beihilferecht, erwies sich als Volltreffer.

Mit Unterstützung einer komprimierten, allgemeinverständlichen Powerpoint-Präsentation, aber besonders durch anschauliche Beispiele, witzige Beschreibungen und humorvoll vorgetragene persönliche Erfahrungen mit „Opa und Oma“ erhielten die aufmerksamen Zuhörer wertvolle Erkenntnisse und alltagstaugliche Ratschläge. So wurden die kompliziertesten Themen begreiflich, wie Leistungsbeschreibungen der fünf Pflegegrade, Unterschiede der häuslichen Pflege, Kurzzeitpflege und vollstationären Pflege, Kombination von Pflegedienstleistungen und Pflegesachleistungen, Informationen zu Pflegegeld, Pauschalen und Härtefallregelungen, immer unterlegt mit Berechnungsbeispielen.

Wichtige Erkenntnisse bleiben haften. Je nach Versicherungsart, privat oder freiwillig gesetzlich, liegt der Bemessungssatz der Beihilfe bei 70 oder 50 Prozent. Vorrangig ist immer die Pflegekasse, an die Anträge zu stellen sind, wenn voraussichtlich mindestens sechs Monate Pflegbedürftigkeit zu erwarten ist. Ein medizinischer Dienst prüft im Wohnbereich den Pflegegrad, der halbjährig, bei den Stufen vier und fünf vierteljährig überprüft wird. Formulare jeglicher Art stehen auf der Homepage des RP Kassel zum Herunterladen bereit, auf Verjährungsfristen ist zu achten. Grundsätzlich sind 20 Prozent von Pflegekosten zumutbar, andererseits sind aus Fürsorgegründen Kosten über den eigentlichen Höchstbetrag hinaus trotzdem bis 3 800 Euro beihilfefähig. Auch Umbaumaßnahmen in der Wohnung sind bis 4000 Euro erstattungsfähig. In Krisensituationen wie nach einer Operation kann sogar eine Kurzzeitpflege in einer vollstationären Einrichtung für bis zu vier Wochen im Kalenderjahr in Anspruch genommen werden.

Fragen der Teilnehmer an Volkwein-Groh zeugen von kritischem Sachverstand, vieles ist ihnen unbekannt: Voraussetzung für volle Leistungen bei häuslicher Pflege ist die Betreuung durch eine anerkannte Berufspflegekraft. Teilzeitbeschäftigte Pflegepersonen sind kostenlos unfallversichert, erwerben eine Anwartschaft auf eine höhere Rente. Es gibt bis zu 10 Tage im Jahr Lohnersatzleistungen, wenn ein naher Verwandter kurzfristig dafür eigene Arbeitszeit aufwenden muss. Pflegebedürftige in häuslicher Pflegestufe 1 haben Anspruch auf einen Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro monatlich, der auch ins nächste Kalenderjahr übertragen werden kann. Ambulant betreute Gruppen, zum Beispiel in einem Mehrgenerationenhaus, haben eventuell ein Recht auf einen pauschalen Zuschlag von 214 Euro. Auch Auslandsaufenthalte machen unter Umständen bei Zustimmung der Pflegekasse die Zahlung von Pflegegeld und Sachleistungen möglich.

Bei den Zuhörern wuchs die Einsicht, dass auch bei vollstationärer Pflege die Pflegeversicherung und die Beihilfe sowie eigene Einkommen Kosten ausreichend abdecken, eine private Pflegezusatzversicherung überflüssig machen. Für die Auswahl von Pflegeheimen gab Volkwein-Groh wertvolle Tipps. Fragen nach der Zahl der Pflegekräfte auch bei Nacht und grundsätzlich nach dem Personalschlüssel seien wichtiger als das tolle Ambiente eines Hauses und umfangreiche Freizeitangebote.

„Wir seh’n mit Grausen ringsherum: Die Leute werden alt und dumm. Nur wir allein im weiten Kreise, wir bleiben jung und werden weise“, hatte Rechtsberater Volrad Döhner vom Vorsitzendenteam des GEW-Bezirksverbandes Eugen Roths „Einbildung“ zitiert. Der starke Applaus am Ende machte deutlich, dass zumindest der Wissenszuwachs groß war. Maximiliane Ritter überreichte Dirk Volkmann-Groh zum Dank zwei Flaschen des seltenen Lahnweins „Runkeler Rote“ und lobte: „Ich hätte nicht gedacht, dass man bei dem Thema auch noch ausgiebig lachen kann.“ Als besonderen Service bieten die Gewerkschaftler die Präsentation des Beihilfe-Sachverständigen als pdf-Datei zum Herunterladen im Internet an, zu finden unter „www.gew-mittelhessen.de/seniorinnensenioren“. Das Portal bietet umfassende Informationen nicht nur für die Ruheständler, sondern grundsätzlich über Rechtsfragen, die Arbeit der Kreisverbände und Gesamtpersonalräte und ihre Veranstaltungen.

Vortrag von Dirk Volkwein-Groh, RP Kassel

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Senioren
news-236 Thu, 06 Feb 2020 14:27:00 +0100 SeniorInnen digital – Basiskurs iPhone und iPad https://www.gew-mittelhessen.de/home/details/236-seniorinnen-digital-basiskurs-iphone-und-ipad/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cfff543a8f26db06acb3ac74ce5caeb2 26. März 2020 10.30 bis 17 Uhr Dieses Seminar beschäftigt sich mit den Geräten der Firma APPLE: Wir werden eine Vielzahl von Funktionen uns erarbeiten, z.B. Telefonieren, Surfen im Internet, Navigieren, APPS herunterladen, Fotografieren, Bilder speichern, bearbeiten und versenden. Eure persönlichen Wünsche werden berücksichtigt werden.

Bitte die APPLE-ID mitbringen.

Fragen zu Inhalten und Geräten bitte vorher an Uli Stahl.

Ich werde Vorschläge machen, mich aber auch an euren Wünschen und Fragen orientieren.

Alle Kurse finden in der Geschäftsstelle des Bezirksverbandes Mittelhessen, Schwanallee 27-31 in 35037 Marburg von 10.30 bis 17 Uhr statt.

Rückfragen bitte bei Uli Stahl

 02775–953180
0176–80059767

Spezielle Anliegen könnt Ihr vorher per Mail mitteilen:

ulistahl@t-online.de

Nichtmitglieder zahlen 20 EURO.
Für GEW-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos.

Anmeldung bitte über GEW-Mittelhessen 

Anmeldeformular

 06421-952395

 06421-952396

 bezirk@gew-mittelhessen.de­

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Senioren
news-241 Thu, 06 Feb 2020 14:27:00 +0100 SeniorInnen digital – Basiskurs ANDROID Smartphones und Tabets https://www.gew-mittelhessen.de/home/details/241-seniorinnen-digital-basiskurs-android-smartphones-und-tabets/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=faa1a8a9ffbc9aa0a5028cf63b1e120c 14. Mai 2020 10.30 bis 17 Uhr Das "Schweizer Taschenmesser" Smartphone und Tablet werden wir an diesem Tag aufklappen und die Vielzahl seiner Funktionen ausprobieren (Telefon, APPS, E-Mails, Internet, Kamera, Navigation, ...)

Bitte das GOOGLE-Passwort mitbringen!

Fragen zu Inhalten und Geräten bitte vorher an Uli Stahl.

Alle Kurse finden in der Geschäftsstelle des Bezirksverbandes Mittelhessen, Schwanallee 27-31 in 35037 Marburg von 10.30 bis 17 Uhr statt.

Ich werde Vorschläge machen, mich aber auch an euren Wünschen und Fragen orientieren.

Rückfragen bitte bei Uli Stahl

 02775–953180
0176–80059767

Spezielle Anliegen könnt Ihr vorher per Mail mitteilen:

ulistahl@t-online.de

Nichtmitglieder zahlen 20 EURO.
Für GEW-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos.

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Senioren
news-242 Thu, 06 Feb 2020 14:27:00 +0100 SeniorInnen digital mobil – „APP in den Urlaub“ https://www.gew-mittelhessen.de/home/details/242-seniorinnen-digital-mobil-app-in-den-urlaub/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ac11a8147bb9e04f418bd9fc3ab8d859 18. Juni 2020 10.30 bis 17 Uhr Smartphones und Tablets bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten den Urlaub vorzubereiten und sind auch während der Reise tolle Helfer und Unterstützer. Z.B. Übersetzer, Währungsrechner, Navigation, Streetview, Packlisten je nach Art der Reise, Zollbestimmungen, Kamera, ÖPNV-Apps für Städtetouren bis hin zur APP, um öffentliche Toiletten zu finden.

Fragen zu Inhalten und Geräten bitte vorher an Uli Stahl.

Ich werde Vorschläge machen, mich aber auch an euren Wünschen und Fragen orientieren.

Alle Kurse finden in der Geschäftsstelle des Bezirksverbandes Mittelhessen, Schwanallee 27-31 in 35037 Marburg von 10.30 bis 17 Uhr statt.

Rückfragen bitte bei Uli Stahl

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Spezielle Anliegen könnt Ihr vorher per Mail mitteilen:

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Für GEW-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos.

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Senioren
news-243 Thu, 06 Feb 2020 11:19:35 +0100 EDV-Seminare für Seniorinnen und Senioren https://www.gew-mittelhessen.de/home/details/243-edv-seminare-fuer-seniorinnen-und-senioren/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c627061fd461e322b4354d53d8239ea5 Alle Termine im 1. Halbjahr 2020 abgesagt Wir bitten um Verständnis und holen das bald nach. 26. März 2020 | SeniorInnen digital – Basiskurs iPhone und iPad - findet nicht statt!

Bitte beachten Sie für die weiteren Kurse unsere regelmäßigen Aktualisierungen.


14. Mai 2020 | SeniorInnen digital – Basiskurs ANDROID Smartphones und Tablets

Das "Schweizer Taschenmesser" Smartphone und Tablet werden wir an diesem Tag aufklappen und die Vielzahl seiner Funktionen ausprobieren (Telefon, APPS, E-Mails, Internet, Kamera, Navigation, ...)

18. Juni 2020 | SeniorInnen digital mobil – „APP in den Urlaub“

Smartphones und Tablets bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten den Urlaub vorzubereiten und sind auch während der Reise tolle Helfer und Unterstützer. Z.B. Übersetzer, Währungsrechner, Navigation, Streetview, Packlisten je nach Art der Reise, Zollbestimmungen, Kamera, ÖPNV-Apps für Städtetouren bis hin zur APP, um öffentliche Toiletten zu finden.

Mehr auf Seite der Seniorinnen und Senioren

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Aktuell
news-238 Thu, 12 Dec 2019 14:09:00 +0100 Wir machen weiter https://www.gew-mittelhessen.de/home/details/238-wir-machen-weiter/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e6c5067f3542e22690290e5db339a319 Dranbleiben ... Teilnehmen ... Mitgestalten Die Personengruppe Seniorinnen und Senioren im GEW- Bezirksverband Mittelhessen setzt sich für die Belange der aus dem aktiven Dienst (Bereich Bildung und Erziehung) ausgeschiedenen Kolleginnen und Kollegen ein. Dies sind ca 30 Prozent unserer Mitglieder.

Die Bezirksdelegiertenversammlung hat 2009 beschlossen, die EDV-Kurse für diese Mitgliederschaft weiter finanziell zu ermöglichen und Seminare für den Übergang in den Ruhestand anzubieten. EDV-Kurse werden seit 10 Jahren jährlich mehrfach angeboten. Sie finden großen Zuspruch. Viele Mitglieder sind inzwischen online.

Folgende Veranstaltungen auf Bezirksebene fanden in den letzten Jahren statt:

Vorsorgevollmacht -  Patientenverfügung -  Betreuungsverfügung 

Beamtenversorgung - Versorgung der Hinterbliebenen

Beihilfe nach der Pensionierung - besonders in Fällen von Pflegebedürftigkeit

Gesellschaftspolitische und kulturelle Veranstaltungen sowie Tagesexkursionen und Wanderungen werden auf Kreisebene angeboten und sind bei noch freien Plätzen für alle Senioren-Bezirksmitglieder offen.

Viele Seniorinnen und Senioren der GEW nehmen an Demos teil, unterzeichnen Aufrufe des Landesverbands und stärken bei Streiks die öffentliche Präsenz der GEW.

Alle acht GEW-Kreisverbände des Bezirksverbands Mittelhessen haben Seniorenbeauftragte, die auch aktiv in ihre Kreisarbeit eingebunden sind. Sie treffen sich regelmäßig und informieren sich über ihre Kreisaktivitäten und Vorhaben.

Der Personengruppenausschuss Seniorinnen und Senioren in der GEW Mittelhessen tagt in der Regel viermal jährlich.

Die Personengruppe Seniorinnen und Senioren Mittelhessen ist in der Personengruppe auf Landesebene stets vertreten. Sie hat dort die Möglichkeit, die Seniorenpolitik des Landesverbands mitzubestimmen und zu gestalten und entsprechende Anträge an den Landesvorstand und die Landesdelegiertenversammlung zu stellen.

Für Nachfragen oder Anregungen bitte einfach Kontakt mit dem Vorsitzendenteam oder den Ansprechpersonen auf Kreisebene aufnehmen.

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Senioren
news-234 Mon, 16 Sep 2019 13:23:40 +0200 Klimakrise halt stopp! https://www.gew-mittelhessen.de/home/details/234-klimakrise-halt-stopp/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=76d5653e272e86957117c71189378474 Demonstrationen 20.9.2019 Demonstrationen am Freitag, 20. September 2019
11 Uhr | Gießen Kirchplatz
12 Uhr | Marburg Hbf
14.30 Uhr | Wetzlar Bahnhof

Die GEW Mittelhessen unterstützt die von der FFF-Bewegung im April vorgelegten, wissenschaftlich untermauerten Forderungen.

- Senkung der Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2035 auf netto null

- Umsetzung des Kohleausstiegs bis 2030

- 100 Prozent erneuerbare Energien in der Energieversorgung bis 2035

Die GEW Mittelhessen solidarisiert sich daher mit der Bewegung und wendet sich in Bezug auf die geplanten Großdemonstrationen am 20. September 2019 an ihre Mitglieder und fordert diese auf:

- An der Demonstration persönlich teilzunehmen, wenn keine Unterrichts- und sonstige Dienstpflichten verletzt werden.

- Dienstkonforme Möglichkeiten der Teilnahme (z.B. als Exkursion mit der Klasse) zu prüfen.

- Die Aktivist_innen von FFF zu unterstützen.

- Die Klimathematik und damit zusammenhängende Problemlagen im Unterricht möglichst fächerübergreifend zu thematisieren.

- Möglichkeiten zur Solidarisierung mit der Demonstration zu nutzen, z.B. vor Ort in der Schule oder dem Betrieb im Rahmen von Pausen oder vor Dienstbeginn.

In diesem Zusammenhang sieht es die GEW als ihre Aufgabe an, darauf hinzuwirken, dass  Klimaschutz im umfassenden Sinne gedacht wird und somit um das Thema soziale Gerechtigkeit, die Aspekte Armut, Flucht und Migration sowie genereller Natur- und Artenschutz stärker ergänzt werden muss.

Hierbei müssen auch alle gesellschaftlichen Schichten einbezogen werden, soll Natur- und Klimaschutz nachhaltig gelingen.

Aktuelles zum Globalen Streik

Flyer

Plakat

Ideen der GEW Karlsruhe zur Teilnahme an der Demo am 20. September 2019

fridaysforfuture.de

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Archiv
news-232 Mon, 16 Sep 2019 11:16:00 +0200 Analog – das neue Bio? https://www.gew-mittelhessen.de/home/details/232-analog-das-neue-bio/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=848aff2cd7e426cab02fb88fd9792554 Kritische Anmerkungen zur Digitalisierung der Bildung Referent: Dr. Matthias Burchardt, Uni Köln 23.9.2019, 17 Uhr TTZ Marburg Wer ist unser Referent?

Dr. phil. Matthias Burchardt ist Akademischer Rat an der Universität zu Köln. Forschungsgebiete: Anthropologie, Bildungstheorie und Bildungspolitik. Als Kritiker der Bildungsreformen im Namen von PISA und Bologna bezieht er in Interviews, Artikeln, Vorträgen und politischen Anhörungen auch zu Fragen der Digitalisierung eindeutig Position.

Mitbegründer und stellvertretender Geschäftsführer der Gesellschaft für Bildung und Wissen bildung-wissen.eu 
Wissenschaftlicher Beirat, Autor des Rubikon rubikon.news 

Aus: www.aufwach-s-en.de/2017/06/matthias-burchardt

Veranstalter: GEW Kreisverband Marburg-Biedenkopf und Stadtelternbeirat

Moderation: Roman George, GEW Hessen

Bild: Kelly Sikkema, unsplash.com

Plakat

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Archiv
news-221 Tue, 25 Jun 2019 12:13:00 +0200 Bezirksdelegierten-Versammlung Juni 2019 https://www.gew-mittelhessen.de/home/details/221-bezirksdelegierten-versammlung-juni-2019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5c11c1c77e029991961a64ea40acfeb7 Neuwahl des geschäftsführenden Vorstands Beschlüsse Foto v.l.: Der Vorstand des GEW-Bezirksverbandes mit Ralf Domevscek, Evelyn Schulte-Holle, Hans Braun, Volrad Döhner, Sigrid Krause. Es fehlen Anna Held, Nina Heidt-Sommer, Ingrid Hoin-Radkowski. 

Unter dem Motto „Big Brother is teaching you?“ - Schule in Zeiten der Überwachungspädagogik referierte Dr. Matthias Burchardt (Uni Köln) auf Einladung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Bürgerhaus Kleinlinden.

Zur Delegiertenversammlung des Bezirksverbandes Mittelhessen hatten sich rund 60 Vertreter der acht mittelhessischen GEW-Kreisverbände eingefunden, um zum Thema Digitalisierung der Bildung zu diskutieren und die anstehenden Vorstandswahlen durchzuführen. 

Der Referent befasste sich in launiger, aber fesselnder Weise mit einigen weniger bekannten Aspekten der derzeit vieldiskutierten Digitalisierung der Schule. Der dazu oft verwendete Begriff des „Wandels“ verschleiere die Tatsache, dass der Bildungsbereich zunehmend durch privatwirtschaftliche Interessengruppen vereinnahmt werde, die sich durch einen ausgeprägten Datenhunger auszeichneten. Zwar seien digitale Medien Teil der realen Welt der Schüler, mit dem sich auch die Schule befassen müsse. Sie könnten auch durchaus hilfreich im Unterricht eingesetzt werden, man dürfe sie aber nicht zum Fetisch werden lassen. Die Digitalisierung müsse der Pädagogik folgen, nicht umgekehrt.

In den Schulen führe die geplante massenhafte Anschaffung von Hardware nicht nur zu ebenso massenhaftem Elektroschrott, sondern auch zu einem „gläsernen Unterricht“ mit ständiger Überwachung aller Personen – Lehrer wie Schüler. Gemäß schon sehr konkreter Planungen sollten Kameras und Sensoren jede Äußerung, jede Mimik, jede Gestik im Klassenzimmer aufzeichnen. Die erhobenen Daten würden von Programmen nach vor Ort nicht beeinflussbaren Algorithmen verarbeitet und den Protagonisten würden anschließend individuelle Angebote unterbreitet, was sie weiterhin machen sollten. 

Angesichts dessen, dass selbst Mark Zuckerberg Kindern riete, möglichst viel Zeit draußen zu verbringen, und auch der „PISA-Papst“ Andreas Schleicher („Was ich nicht messen kann, interessiert mich nicht!“) in einem schwachen Moment zugegeben habe, dass digitale Medien die Schüler eher verdummten, sei aber schon eine Gegenbewegung erkennbar. In Anspielung auf das Ernährungsverhalten schloss Dr. Burchhardt seinen Vortrag augenzwinkernd mit den Worten: „‘Analog‘ ist das neue ‚Bio‘, ‚digital‘ ist für das Volk.“

In der folgenden Diskussion wurde gefragt, wie man eine kritische Haltung zum Einsatz der IT-Medien in die Köpfe der in der Schule agierenden Personen bringen könne. Dies war auch Thema bei einem der zehn Beschlüsse, die die BDV im Anschluss fasste. Neben der Aus- und Fortbildung im digitalen Bereich, ging es dabei um viele weitere Einzelthemen aus dem Bildungsbereich, wie z.B. die Unterstützung der Schülerbewegung „Fridays for future“, Personalratsarbeit, Mentorentätigkeit, inklusiver Unterricht, Befristungs(un-)wesen, etc. Alle Beschlüsse sind auf der Homepage des Bezirksverbandes www.gew-mittelhessen.de nachzulesen.

Nach den Rechenschaftsberichten und der Entlastung des alten Vorstandes  wurden Neuwahlen durchgeführt. Der nun aus acht Personen bestehende geschäftsführende Vorstand vertritt etwa 4300 Mitglieder aus allen pädagogischen Fachrichtungen der mit Abstand größten Interessenvertretung im Bildungsbereich.

Zu den Beschlüssen

 

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Aktuell